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  • Die Persönlichkeitsentwicklung ist von der Kultur bestimmt (Kulturdeterminismus).
    • So sind auch die Probleme der amerikanischen Jugendlichen kulturell bedingt, dies sei allein dadurch bewiesen. , dass vergleichbare Probleme in Samoa nicht auftreten
    • Soziale Rollen sind ebenfalls von der Gesellschaft bestimmt
    • Nicht nur Sozialisation, auch Unterdrückung, Krieg und Gewalt basieren auf kulturell gelernte gelernten Mustern, und sind daher veränderbar
  • Jeder Kulturtypus bringt einen bestimmten Persönlichkeitstypus hervor

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"Wir leben in einer Epoche des Übergangs. Wir haben viele Normen, glauben aber immer noch, daß nur eine Norm die richtige sein kann. Wir führen unseren Kindern das Bild eines Schlachtfelds vor, auf dem jede Gruppe bis an die Zähne mit der Überzeugung von der Gerechtigkeit ihrer Sache gerüstet ist. Und jede Gruppe versucht, die nächste Generation in Beschlag zu nehmen. Aber es ist undenkbar, daß die Erkenntnis der verschiedenen Wege, auf denen der Mensch im Laufe der Geschichte die Probleme des Lebens gelöst hat und auch heute noch löst, nicht den Glauben an eine einzie mögliche Lösung zerstören sollte. Wenn dann keine Gruppe mehr eine ethische Sanktion für ihren Kodex fordert und jede Gruppe nur diejenigen bei sich aufnimmt, die ihrem Temperament nach für sie geeignet sind, dann wir das Höchstmaß an individueller Wahl und allgemeiner Toleranz erreicht sin, das eine vielschichtige Kultur - und nur eine solche - erreichen kann. Samoa kennt nur einen einzigen Weg un weist ihn seinen Kindern. Werden wir mit unserem Wissen von den vielen Wegen unseren Kindern die Freiheit geben, selbst zu wählen?"

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Mead, Margaret (1970\[1928\]): _Kindheit und Jugen in Samoa_, München:dtv, S. 199.

Kritik

  • Kritik wurde vor allem an ihrem Erstlingswerk "Coming of Age in Samoa" geübt
  • 1982 erscheint eine Derek Freemans Restudy zu Meads Erkenntnissen auf Samoa: "Margaret Mead and Samoa. The making and unmaking of a Myth"
    • Freeman meint widerlegen zu können, dass Samoaner nur feizügig, friedfertig und glücklich seien
    • Mead habe ein falsches Bild von Samoa gehabt, was darauf zurückzuführen sei, dass:
      • Mead nicht lange genug auf Samoa gewesen sei
      • Sie die samoanische Sprache nicht gesprochen hätte
      • Sie ein vorgefertigtes, idealisiertes Bild Samoas gehabt habe
      • Sie sich zu sehr auf die Gesellschaft als Grundlage für die Bestimmung der Geschlechterrolle stütze

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